
Ob im Hausgarten, auf öffentlichen Flächen oder im Sportbereich – ein gut angelegter Rasen trägt wesentlich zur Nutzung und zum Erscheinungsbild bei. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle:
1. Bodenvorbereitung
Der Boden bildet die Grundlage – mit der richtigen Vorbereitung werden optimale Bedingungen geschaffen. Zunächst wird die Fläche von Unkraut, Steinen und alten Wurzeln befreit. Für eine gute Durchlüftung und Wasseraufnahme wird anschließend der Boden tiefgründig gelockert. Zudem kann es sinnvoll sein – je nach Bodenbeschaffenheit – Sand oder Kompost einzuarbeiten, um die Struktur zu verbessern. Zuletzt wird die Fläche eingeebnet und leicht verdichtet.
2. Grunddüngung
Um optimale Startbedingungen zu schaffen, werden dem Boden vor der Aussaat gezielt Nährstoffe zugeführt, z.B. ein Bodenaktivator, welcher gleichmäßig verteilt und leicht in den Boden eingearbeitet wird.
3. Samenmischungen
Die Auswahl der richtigen Samenmischung ist entscheidend. Je nach Nutzung kommen unterschiedliche Grasarten zum Einsatz. Hochwertige Mischungen enthalten meist verschiedene Gräser, welche sich in ihren Eigenschaften ergänzen. Ebenso wichtig ist die richtige Saatmenge: In der Regel sind 30 Gramm Samen pro Quadratmeter ausreichend.
4. Erster Rasenschnitt
Der erste Schnitt erfolgt, sobald die Grashalme eine Höhe von 8-10 cm erreicht haben. Beim Mähen wird der Rasen nur leicht gekürzt, auf ca. 5-6 cm. Wichtig ist, dass die Messer scharf sind, sodass die Halme sauber geschnitten und nicht ausgerissen werden. Mit dem ersten Rasenschnitt wird die Verzweigung der Gräser gefördert, um eine dichte Rasenfläche zu erhalten.
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